Hömma, Ferdi und Martin, habter mal n Kulturtipp für Pottreisende oder Eingeborene? So lautet eine Frage.

Hamwer!

Noch bis zum 6. Oktober im Museum Küppersmühle in Duisburg.

Über ein ganzes Jahr lang fotografierte Deutschlands Jazz-Musiker Nr. 1 Menschen und Orte im Pott, der vielfältigsten und ambivalentesten Regionen Deutschlands: Ein persönlicher Blick auf Gesichter, Industrie-Architektur, Natur- und Kulturlandschaften, Verkehr und Urbanes, buntes Mit- und Nebeneinander verschiedener Nationen und Religionen in Deutschlands größtem Ballungsraum.
Natürlich fehlt nicht der Blick auf den scheidende Steinkohle-Bergbau. Er steht nicht nur Pate für den Ausstellungstitel, sondern beeindruckte Brönner in seiner Allgegenwart und Symbolhaftigkeit: „Das Ruhrgebiet hat in seiner Geschichte unterschiedlichste Rollen gespielt. Es war Waffenschmiede zweier Weltkriege, Motor des Aufschwungs, dann Sanierungsfall – mich interessiert, was das aus den Menschen macht.“ Die Menschen waren folgerichtig Brönners wichtigster Zugang zur Region. Und ob sie dem Betrachter als sprichwörtliche Ikone entgegentreten oder eher im Hintergrund bleiben: Jeder von ihnen prägt auf seine Weise das Ruhrgebiet mit.

Zugegeben: Wir waren selbst noch nicht da, werden aber die Tage einen Betriebsausflug dahin machen. Wir haben aber so viel Gutes über diese Ausstellung gehört, dass wir sie ungesehen empfehlen. Mal ganz abgesehen davon, dass der Fotograf auch tolle Musik macht. Vollblutkünstler eben.
Glück auf.


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